Montag, März 26, 2007

eine etwas andere Vorlesung

Lehrveranstaltung mit frauen- und genderspezifischen Inhalten.

Heute wurde das Rätsel gelöst, was sich hinter dieser wichtig klingenden Phrase verbirgt.

1. der IMP Hörsaal, was ja schon mal uuurpraktisch ist und
2. Kreationismus, das FSM (Flying Spaghetti Monster), Ökumene, grüne Gentechnik, genetischer Code, Alte-und Neue-Erde Kreationisten, Darwin, Atheismus, Galileo, wie sich die Religion in die Wissenschaft einmischt und wie sich die Wissenschaft in die Religion einmischt, Glaube und Fakten, wissenschaftliche Experimente und biblische Zitate, Zufall oder göttliche Intervention [ohhh, wie ich WoW vermisse!! ;-) ]

abgerundet wurde das Ganze durch einen kurzen Clip aus Southpark (!) -> Intelligent Design vs. Evolution... und schliesslich entstanden sogar teils recht emotionale Diskussionen betreffend wer wann wo am Religionsunterricht teilgenommen hat oder auch nicht...

Aufgrund dieses eher untypischen posts gibt es auch einen für diesen einen meiner blogs untypischen song of the day, wohl sogar ein Album of the day: Brokeback Mountain Soundtrack.
Film als auch Musik haben mich schwer begeistert, was hier natürlich gleich kundgetan wird - umwerfende schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller und gute Story *schluchtz*

zum Abschluss noch was zum Thema:

the almighty flying spaghetti monster - www.venganza.org

Montag, März 19, 2007

Uni-streunen

Heute meine Uni wieder ein bisschen besser kennengelernt - und zwar nicht beim Hörsaalsuchen, sondern beim Versuch eine Karte für den Photovortrag "Am Jakobsweg" im Audimax zu ersteigern.

Uni von hinten: unerwartete Zeichnungen, dort wo Fenster sein sollten
Uni durch Seiteneingang: unterirdische, verwinkelte Gänge <-> verschwenderisch hohe, riesige Hallen; breite, geschwungene Treppen <-> kleine Hinterhofstufenaufgänge; klassenzimmerähnliche, schlichte Unterrichtsräume <-> prunkvolle Wandverzierungen und Büsten rund um den Uni-hof. Mitten drin: ein buntes Gewusel bildungshungriger, strebsamer Studenten (mich inklusive *freu*)

Das Ganze hoffentlich auch bald "in Farbe und Bunt", wenn ich meinen Photoapparat wiedererlange.... *sehnsucht*

Auch bei den Vorlesungen fühle ich mich - nach knapp 2 Wochen - schon wie ein alter Hase ;-)

Das Prinzip ist immer das selbe:
1. VO aus dem Internet suchen (inkl. Unterlagen, Kommentaren zum Vortragenden und der Vorlesung im allgemeinen, Mitschriften, Gebäudeplänen mit eingezeichneten Hörsälen, uswusf (und so weiter und so fort),... kurz: eine Fülle von nützlichen Informationen -> in dieser Hinsicht ist Internet einfach unersetzbar praktisch - ich möchte kein Student vor 10 Jahren gewesen sein... ist ja ohnehin jetzt auch noch eine Rennerei, aber früher... ohne die Verlinkung abertausender sich gegenseitig im täglichen Uni-überlebenskampf unterstützender, zusammenhaltender Mit-Studierender... will gar nicht dran denken!)

2. Hundertmal nachprüfen, ob die VO eh nicht geändert, verschoben, vorverlegt, umgesiedelt oder was auch immer wurde, und ob man auch ganz sicher zum richtigen Gebäude/Hörsaal pilgert

3. Unterlagen ausdrucken, ein bisschen einlesen (dabei hoffen, dass man nach der Vorlesung auch ein paar andere Wörter ausser "Bahnhof" aus den Folien entziffern kann ;-))

und schliesslich 4. nicht allzuspät auftauchen (was vor allem bei Vorlesungen um 7:30 und 8:00 eine challenge ist), damit man noch einen Platz bekommt.

Die VOen selber, 5., könnten gar nicht unterschiedlicher sein - von "hey, das ist superinteressant" bis zu "was genau will der Typ uns damit sagen??" kann alles vorkommen - diese Skala ist natürlich in Abhängigkeit des Themengebietes zu sehen, jedoch zu einem viel grösseren Teil bestimmt durch die Person des Vortragenden selbst.

So verschieden wir Menschen sind, so verschieden sind auch die Lehrmethoden unserer Lektoren... manche führen endlos scheinende Monologe und reden ohne Punkt und Beistrich, andere erklären und beleuchten eine Problematik von 10 verschiedenen Seiten, einer schlendert lässig im Hörsaal auf und ab und scheint dabei einen Rekord im Fremdwörterbenutzen aufstellen zu wollen, ein anderer versucht unter Einsatz seines ganzen Körpers uns den Stoff nahezubringen und reisst zwischendurch sogar Witze...

... aber egal ob beamer oder overhead, Mann oder Frau, erste Vorlesung im Morgengrauen (7:30) oder am Abend, alle sind sie voller Begeisterung für ihr Fach und versuchen motiviert und begeistert ihr Wissen zu vermitteln. Und genau das macht Studieren wesentlich sympathischer als so manche Schulstunde.

Freitag, März 09, 2007

*hatheuteihreerstevorlesunggehabt*

jetzt fühl ich mich so richtig als Studentin...mit der Bim ins UZA... das lustige Spiel: wo ist der Hörsaal? gespielt... mich köstlich über Hörsaalsesselsystem amüsiert... kurzes Bangen, ob in richtiger Vorlesung... Papier und Stift vorbereitet... flashback zu Schulzeiten - das ist ja soooo lang her... dann die Überraschung... Vortrag mit Beamer und Lautsprecher... Vortragender hat noch keine grauen Haare und bringt den Stoff sogar mit etwas Witz und Lockerheit rüber... hehe, ich glaub ich hab mir ein bisschen ein zu verstaubtes Bild von der Uni gemacht ;-)

Studentenfeeling trotz 40-Stundenjob schon fast perfekt... fehlt nur noch Disco-Bowling ;-)

Donnerstag, März 08, 2007

Vorlesungsvorfreude

Nach stundenlangem (!) Suchen, Nachlesen, Uni-Jargon entschlüsseln, viel Geduld und Spucke, ein bisschen Phantasie und Kreativität ist mein Stundenplan für dieses Semester schon fast ausgereift...

Wer hätte das gedacht, dass das so viel Zeit in Anspruch nimmt?

Schliesslich habe ich es geschafft, und morgen ist meine erste Vorlesung!

Erwarte voller Vorfreude kommenden Tag... wichtige Frage: Was zieh ich an?

Grosser Ansporn: habe bereits 5 "sehr gut", das müsste eigentlich gefeiert werden... *g*
Allgem. und organische Chemie, Chemische Übungen I+II, Physikalische Übungen und Mathematik für Biologen bleiben mir durch 2 Jahre Kolleg an der Rosensteingasse erspart - jipiee! =)